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Errichtung eines Gas-Kombi-Kraftwerks

Planungsgrafik für das künftige Gas-Kombi-Kraftwerk der OMV. (Grafik: OMV)
Planungsgrafik für das künftige Gas-Kombi-Kraftwerk der OMV. (Grafik: OMV)
Das Gelände für die Errichtung des Kraftwerks verfügt hinsichtlich diverser Faktoren wie z. B. großem Abstand zu den Siedlungsgebieten sowie der Vernetzbarkeit bestehender Industrieanlagen und Infrastruktur-Einrichtungen über optimale Bedingungen. (Foto: PNP)
Das Gelände für die Errichtung des Kraftwerks verfügt hinsichtlich diverser Faktoren wie z. B. großem Abstand zu den Siedlungsgebieten sowie der Vernetzbarkeit bestehender Industrieanlagen und Infrastruktur-Einrichtungen über optimale Bedingungen. (Foto: PNP)

Um die langfristige Versorgungssicherheit des Standorts Haiming sowie des gesamten „Bayerischen Chemiedreiecks“ hinsichtlich Energieversorgung zu stärken und zu erhalten, hat OMV Gas & Power im Herbst 2007 eine Machbarkeitsstudie für die Errichtung eines modernen Gas-Kombi-Kraftwerks in Auftrag gegeben.

Das Projekt Kraftwerk Haiming umfasst die Planung und Errichtung folgender Teilprojekte:

  • Gas-Kombi-Kraftwerk
  • Erdgasleitung (Verantwortung bei externem Unternehmen)
  • Stromleitung
  • Medienversorgung (z. B. Wasser)

Das geplante Kraftwerk in Haiming wird eine Leistung von ca. 850 MW haben. Zum Einsatz kommt ein Gas- Kombi-Kraftwerk, das derzeit zum Stand der Technik zählt und bereits erprobte Technologie ist, sodass es sicher, zuverlässig und ausfallsicher betrieben werden kann.

Geringe CO2-Emissionen

Aufgrund des Betriebes mit Erdgas wird dieses Kraftwerk vergleichsweise geringe Emissionen von Kohlendioxid (CO2) und Stickoxiden (NOx) haben. Durch die Auslegung auf eine flexible Fahrweise passt sich das Kraftwerk sehr schnell an den Strombedarf an und kompensiert die schwankende Energieversorgung aus erneuerbarer Energie durch den schnellen Lastwechsel (Regelenergie).

Ersatz 110-kV-Netz durch 380-kV-Leitung

Das Kraftwerk Haiming wird den erzeugten Strom in das deutsche Höchstspannungsnetz einspeisen. Dazu ist eine Netzanbindung zum ca. 20 km entfernten Umspannwerk Simbach erforderlich. Dieser Einspeisepunkt wurde seitens des Netzbetreibers vorgegeben. Durch intensiven Austausch mit Genehmigungsvertretern und Bürgern konnten mögliche Trassenvarianten ausgemacht und im Rahmen des Raumordnungsverfahrens untersucht werden.

Aufgrund der Kriterien Lastfluss, Kurzschlussfestigkeit und der dynamischen Stabilität, kann die im Kraftwerk erzeugte Leistung nicht in das 110- kV-Netz eingespeist werden. Die 220-kV-Spannungsebene wird mittelfristig in Deutschland durch neue, leistungsstärkere 380-kV-Leitungen ersetzt.

Informationsseite OMV Kraftwerk Haiming

 

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