H2-Reallabor aktiv beim Wasserstoff-Symposium München

(19.11.2024)

„Munich Hydrogen Symposium – MH2S“ mit rund 90 Teilnehmern

München/Burghausen. Das zweite auf dem Campus der Technischen Universität München (TUM) abgehaltene Wasserstoff-Symposium (Munich Hydrogen Symposium – MH2S) brachte deutsche und europäische Experten, Industrievertreter und Forscher zusammen, um den Bereich Wasserstoff durch gemeinsame Erkenntnisse, Zusammenarbeit und Innovation voranzubringen.

 „Das MH2S war ein bedeutender Schritt auf dem Weg zum Aufbau eines dynamischen internationalen Forschungs-Hubs für Wasserstofftechnologie. Wir sind bei Veranstaltung als Mitveranstalter aktiv gewesen“, erklärt Dr. Christian Hackl, Geschäftsführer und Projektleiter des H2-Reallabor Burghausen – ChemDelta Bavaria. Rund 90 Teilnehmern aus Deutschland und ganz Europa wurden Forschungsergebnisse zu vier verschiedenen Themenblöcken präsentiert: Wasserstoffproduktion, Nutzung von Wasserstoff, „Power-to-X“ und Kreislaufwirtschaft. Außerdem Systemstudien (Wasserstoff, synthetische Energieträger und Umwandlung der chemischen Industrie). Die Themen spiegeln laut Dr. Hackl die zentrale Rolle wider, die Wasserstoff bei der Transformation der chemischen Industrie und beim Aufbau einer nachhaltigen Zukunft spielen könne.

Das H2-Reallabor Burghausen – ChemDelta Bavaria brachte sich mit drei Formaten in das Symposium ein. Bei der von Dr. Hackl moderierten Podiumsdiskussion zum Thema „The Importance Of Hydrogen In Future Energy Systems“ diskutierten Dr. Peter von Zumbusch (Wacker-Werkleiter Burghausen), Dr. Lars Eiermann (Geschäftsführer TUM Venture Labs), Prof. Svetlana Ikonnikova (Associate Professor / TUM Center for Energy Markets) und Dr. Alexander Tremel (Deputy Chief Innovation Officer / HIF Global). Dem folgte ein Vortrag von Dr. Hackl, in dem er die Forschungsthemen und die internationale Vernetzung im Projekt H2-Reallabor Burghausen – ChemDelta Bavaria vorstellte. Eine Tages-Exkursion in das Bayerische Chemiedreieck zum Chemiepark Gendorf/Burgkirchen bei den Firmen Westlake Vinnolit und InfraServ Gendorf sowie zur Wacker Chemie in Burghausen rundete das Reallabor-Engagement beim Symposium ab.

Das Projekt H2-Reallabor Burghausen – ChemDelta Bavaria (H2 steht für Wasserstoff) wird mit aktuell über 40 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das ihm angeschlossene FONA „Forschung für Nachhaltigkeit“ (Eine Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung) im Zeitraum von April 2023 bis März 2027 gefördert: Damit sollen neue Technologien entwickelt und zur Marktreife geführt werden, um Wasserstoff insbesondere als stoffliche Basis in der chemischen Industrie zu nutzen.
www.reallabor-burghausen.de/h2-reallabor/ 

Reallabor Burghausen - ChemDelta Bavaria gGmbH: Die Gesamtleitung des Projekts H2-Reallabor Burghausen – ChemDelta Bavaria liegt bei der Reallabor Burghausen - ChemDelta Bavaria gGmbH, die 2021 von der Stadt Burghausen, dem Landkreis Altötting sowie sechs weiteren Gesellschafter aus der Chemieindustrie und der Logistik als gemeinnützige Gesellschaft gegründet wurde, um innovative und nachhaltige Lösungen für die Transformation der Region ChemDelta Bavaria hin zur Wasserstoffwirtschaft zu erforschen und zu Anwendungsmöglichkeiten in weiteren Branchen einschließlich der Logistik zu entwickeln.
www.reallabor-burghausen.de

ChemDelta Bavaria: Das bayerische Chemiedreieck im südöstlichen Oberbayern gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren des High-Tech-Standorts Bayern und zu den bedeutenden Chemieregionen Europas. Die rund 25 Unternehmen der chemischen Industrie beschäftigen direkt mehr als 20.000 Menschen und erwirtschaften ein Gesamtumsatzvolumen von rund 12 Mrd. Euro. Das entspricht rund 50 Prozent aller Chemiebeschäftigten in Bayern und über sechs Prozent des deutschen Chemieumsatzes.
www.chemdelta-bavaria.de

Von: https://www.reallabor-burghausen.de/

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Aufbau eines dynamischen internationalen Forschungs-Hubs für Wasserstofftechnologie: Teilnehmer des Wasserstoff-Symposiums München 2024. (Fotos: TUM)

Podiumsdiskussion über die Bedeutung von Wasserstoff für künftige Energy-Systeme mit (v. li.) Dr. Christian Hackl (Geschäftsführer H2-Reallabor Burghausen), Dr. Alexander Tremel (Deputy Chief Innovation Officer/HIF Global), Prof. Svetlana Ikonnikova (Associate Professor/TUM Center for Energy Markets), Dr. Lars Eiermann (Geschäftsführer TUM Venture Labs) sowie Dr. Peter von Zumbusch (Wacker-Werkleiter Burghausen).

Forschungsergebnisse zu vier verschiedenen Themenblöcken rund um Wasserstoff erfuhren die internationalen Teilnehmer des Symposiums.