Dank Wacker Chemie: Ganz neue Perspektive für Wasserwacht Burgkirchen-Emmerting

(16.12.2024)

Mit 2.000 Euro unterstützt der Burghauser Standort des Chemie-Konzerns den Kauf einer hochmodernen Drohne durch die Wasserwacht Burgkirchen-Emmerting

Burghausen. Aus der Luft nach Verletzten und Vermissten im Wasser suchen – für diesen Zweck hat sich die Wasserwacht Burgkirchen-Emmerting eine speziell für Rettungsdienste ausgerüstete Drohne angeschafft. Die Wacker Chemie AG vom Werk Burghausen unterstützt den Neuerwerb mit 2.000 Euro.

„Gerade bei Suchaktionen an der schwer zugänglichen Alz wird uns die neue Drohne erheblich helfen. Die Rettung vermisster Personen im Wasser birgt auch für unsere Helfer immer eine besondere Gefahr“, erklärt Helmut Huber, Leiter der Kreiswasserwacht Altötting. Mit der Drohne können sich die Retter nun schon im Vornherein einen Überblick über die Situation verschaffen und die in Not geratene Person schneller und vor allem sicherer retten. Die Unterstützung aus der Luft ist dabei top ausgestattet: Sie hat Lautsprecher, Scheinwerfer, Radar, eine hochauflösende Kamera mit Wärmebild- und Infrarotfunktion und kann sogar bis zu vier selbstaufblasende Rettungstubes gleichzeitig tragen. „Mit der Kamera kann ich einen Blumentopf in einem Kilometer Entfernung gestochen scharf erkennen. Dank des Nachtsicht-Modus auch in der Dunkelheit“, sagt Huber.

Seit September werden die Rettungskräfte der Wasserwacht im Umgang geschult, voraussichtlich ab Januar kann die Drohne ihren Dienst antreten und dadurch deutlich entlasten. Die Schnelle-Einsatz-Gruppe (SEG) der Wasserwacht Burgkirchen-Emmerting ist Huber zufolge aktuell die Wasserrettungsgruppe mit der umfangreichsten Technik in der Region, die anderen Drohnen sind kleiner und haben eine geringere Traglast.

Die SEG deckt dabei primär die Rettung rund um Alz, Salzach, Inn und Alzkanal ab. Letztgenannter befindet sich im Eigentum der Wacker Chemie AG. Entsprechend froh ist man dort, dass im Fall des Falles künftig noch besser Hilfe geleistet werden kann. Und diese Dankbarkeit zeigt Wacker auch finanziell. So unterstützt das Unternehmen mit einer 2.000-Euro-Spende bei der Anschaffung der Drohne. „Bei Suchen in und um den Alzkanal sind wir für die Unterstützung der Wasserwacht dankbar“, sagte Christoph Kleiner, Leiter der Wacker -Standortkommunikation, jetzt bei der Spendenübergabe in Burgkirchen. „Daher steht es für uns außer Frage, dass wir bei der Anschaffung der Drohne finanziell unterstützen.“

Von: http://www.wacker.com/burghausen

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Bei der Spendenübergabe: (v.l.) Christoph Kleiner (Leiter Standortkommunikation Wacker-Werk Burghausen), Helmut Huber (Leiter Kreiswasserwacht Altötting), Pilot Florian Huber, Ingrid Huber (1. Vorsitzende Wasserwacht Burgkirchen-Emmerting) und Pilotin Inka Becker. (Foto: Wacker)