Tanklöschfahrzeug der Wacker Werkfeuerwehr hilft künftig in der Ukraine

(21.01.2026)

Sachspende über den Landesfeuerwehrverband – TLF war jahrzehntelang in Burghausen im Einsatz

Burghausen. Platz schaffen und dabei auch noch Gutes tun – diese Kombination steckt hinter einer Spendenaktion der Burghauser Wacker-Werkfeuerwehr. So hat das alte Tanklöschfahrzeug der Wehr vor kurzem den Besitzer gewechselt. Nach mehr als drei Jahrzehnten im Einsatz der Burghauser Werkfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr soll das Fahrzeug künftig in der kriegsgebeutelten Ukraine helfen.

Das Tanklöschfahrzeug war ursprünglich 1992 für die Freiwillige Feuerwehr Burghausen beschafft worden und dort über viele Jahre als Erstangriffsfahrzeug eingesetzt gewesen. In dieser Zeit kam es bei zahlreichen Übungen und Ernstfällen zum Einsatz und diente zugleich als Ausbildungsplattform für viele Feuerwehrangehörige.

Seit 2019 im Ausbildungseinsatz
2019 ging das sogenannte TLF 16/25 in den Bestand der Wacker-Werkfeuerwehr über. Hier wurde es seither vor allem für die Grundausbildungslehrgänge zur Brandschutzfachkraft genutzt und erfüllte diese Aufgabe zuverlässig. Mit dem Abschluss des jüngsten Grundausbildungslehrgangs bestand jedoch kein Bedarf mehr. Parallel dazu erreichten den Landesfeuerwehrverband Bayern regelmäßig Anfragen, Fahrzeuge für Krisenregionen zur Verfügung zu stellen. Vor diesem Hintergrund entschied die Werkleitung, das Tanklöschfahrzeug zu spenden.

Oliver Rogozarski und Vincenzo Bucci von der Werkfeuerwehr brachten das immer noch gut gerüstete Fahrzeug vor kurzem nach München, wo Jürgen Weiß vom Landesfeuerwehrverband es entgegennahm. Zeitnah soll das TLF jetzt nach Odessa überführt werden. Die Sachspende schafft zugleich Platz bei der Werkfeuerwehr und reduziert langfristig den Aufwand für Wartung und Betrieb.

Von: http://www.wacker.com/burghausen

Zurück

Bei der Fahrzeugübergabe in München: (v.l.) Oliver Rogozarski und Vincenzo Bucci von der WACKER Werkfeuerwehr sowie Jürgen Weiß vom Landesfeuerwehrverband. (Foto: Wacker Chemie AG)