Erstes Studentenwohnheim in Burghausen eröffnet

(02.10.2026)

45 neue Wohnplätze in unmittelbarer Nähe zum Campus – Erste Studierende ziehen am 30.09.2026 ein

Burghausen. Ein weiterer wichtiger Baustein für den Hochschul- und Wissenschaftsstandort Burghausen ist fertiggestellt: Ende September sind die ersten Studierenden in das neue Studentenwohnheim in der Mehringer Straße 56b eingezogen. Mit dem Neubau entstehen 30 Wohneinheiten für insgesamt 45 Studierende des Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim.

Das Wohnheim umfasst 25 Einzelappartements und fünf Gemeinschaftswohnungen. Die Einzelappartements verfügen über eine eigene Küche und ein eigenes Bad, die Wohngemeinschaften bieten zusätzlichen Raum für gemeinschaftliches Wohnen. Die Wohnungen sind möbliert und mit WLAN ausgestattet. Ein Gemeinschaftsraum schafft darüber hinaus Platz für Begegnung und studentisches Leben.

Wohnen direkt am Campus
Das Wohnheim liegt auf einem rund 2.300 Quadratmeter großen Grundstück m Herzen von Burghausen. Der Campus Burghausen ist von dort aus in wenigen Minuten zu Fuß oder noch schneller mit dem Rad erreichbar. Auch Einkaufsmöglichkeiten, Gastronomie und weitere Angebote des täglichen Bedarfs befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Gerade für Studierende, die neu nach Burghausen kommen, sowie für internationale Studierende ist ein zentral gelegenes Wohnangebot von großer Bedeutung. Das Wohnheim soll deshalb nicht nur zusätzlichen Wohnraum schaffen, sondern auch dazu beitragen, dass sich Studierende schneller in Burghausen einleben, Kontakte knüpfen und stärker am gesellschaftlichen Leben der Salzachstadt teilnehmen.

Mit dem Neubau reagiert Burghausen zugleich auf den wachsenden Bedarf an studentischem Wohnraum und stärkt die Rahmenbedingungen für den Campus weiter. „Burghausen entwickelt sich immer stärker zu einem echten Wissenschaftsstandort. Mit der Expertise unserer chemischen Industrie, dem Campus und künftig dem hochmodernen Technikum haben wir beste Voraussetzungen, hier die Fach- und Führungskräfte von morgen auszubilden. Das neue Studentenwohnheim und das entstehende Campusviertel mitten in der Stadt gehören ganz wesentlich dazu: Wer in Burghausen studiert, soll hier nicht nur ausgezeichnete Bedingungen für Studium und Forschung finden, sondern sich auch wohlfühlen und zuhause sein“, sagt Erster Bürgermeister Florian Schneider.

In weniger als einem Jahr vom Spatenstich zum Einzug
Der offizielle Spatenstich für das Wohnheim erfolgte Ende November 2025. Bereits zum Wintersemester 2026/27 kann das Gebäude nun bezogen werden. Möglich wurde die kurze Bauzeit unter anderem durch die teilweise Verwendung von vorkonfektionierten Bauteilen.

Bauherrin ist die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft (Wifög) GmbH. Die Baukosten belaufen sich auf knapp sechs Millionen Euro. Etwa drei Millionen Euro Förderung erhält die WiföG aus dem Förderprogramm für studentisches Wohnen des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr. Dr. Christian Hackl, Wifög-Geschäftsführer, bezeichnete das neue Studentenwohnheim als „wichtigen Beitrag zum Campus Burghausen hin zu einem echten Campus“. Er bedankte sich ausdrücklich bei den ausführenden Firmen für die gute Zusammenarbeit, beim Ministerium für die Förderung und bei den Nachbarn für die Geduld mit der ein Jahr lang gelaufenen Baustelle.

Bei der Umsetzung wurde bewusst auf regionale Partner gesetzt. Die M. Grundner GmbH aus Burghausen konnte sich im Ausschreibungsverfahren als Generalunternehmen durchsetzen; auch weitere Gewerke wurden überwiegend an Unternehmen aus der Region vergeben. Planung und Bau konnten unfallfrei abgeschlossen werden.

Nachhaltig und zukunftsorientiert gebaut
Auch energetisch wurde das Gebäude auf einen modernen Standard ausgerichtet. Das Wohnheim wurde als Effizienzgebäude 55 errichtet und erfüllt die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes. Die Planung stammt vom Burghauser Architekturbüro von Helmut Dillinger. Bei der Konzeption wurde unter anderem darauf geachtet, den vorhandenen wertvollen Baumbestand auf dem Grundstück möglichst zu erhalten. Ergänzt wird das Konzept durch Fassadenbegrünung und eine Photovoltaikanlage. Wohnungen im Erdgeschoss sind barrierefrei zugänglich.

Ein weiterer Schritt für Burghausen als Wissenschaftsstadt
Das neue Studentenwohnheim ist Teil einer umfassenden Entwicklung des Campus- und Wissenschaftsstandorts. Parallel investiert Burghausen gemeinsam mit dem Freistaat und weiteren Partnern in zusätzliche Forschungs-, Labor- und Lehrflächen.

Dazu gehört unter anderem das neue Campus-Laborgebäude am Salzachareal. Auch zusätzliche Labor-, Lehr- und Büroflächen wurden in den vergangenen Jahren geschaffen. Das Studentennwohnheim ergänzt diese Entwicklung nun um einen wichtigen Baustein: attraktiven und bezahlbaren Wohnraum in unmittelbarer Nähe zum Campus.

Dabei geht es nicht allein um Wohnraum. Ziel ist es auch, eine stärkere studentische Kultur in Burghausen zu etablieren. Das Wohnheim soll Studierende verschiedener Semester und Herkunft zusammenbringen und dazu beitragen, dass der Campus noch stärker mit der Stadt zusammenwächst.

Interesse an einem Wohnplatz?
Wer sich für einen Platz im neuen Studierendenwohnheim interessiert, findet weitere Informationen auf den Seiten der Technischen Hochschule Rosenheim zum studentischen Wohnen in Burghausen und kann sich unter living@burghausen.com bewerben. Aktuell sind alle 45 Plätze vergeben.

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Bei der offiziellen Eröffnung des neuen Burghauser Studentenwohnheims: (v.l.) Wifög-Geschäftsführer Dr. Christian Hackl, Stadtrat Klaus Schultheiss, Johannes Kaufleitner von Grundner, Architekt Helmut Dillinger und Erster Bürgermeister Florian Schneider. (Foto: Stadt Burghausen/ köx)