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07.02.2019 - Berufsbildungswerk Burghausen: Neue Laborräume für Campus Burghausen
Erinnerungsfoto zur Laborübergabe: (erste Reihe v.l.n.r.) Landrat Erwin Schneider, Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster (Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim), WACKER-Werkleiter Dr. Dieter Gilles, Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad (Leiterin des Campus Burghausen), Richard Stubenvoll (Geschäftsführer des BBiW), Prof. Dr. Philipp Keil (TH Rosenheim), Hans Steindl (Erster Bürgermeister Stadt Burghausen), Anton Steinberger (Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH) und Oliver Heller (Kanzler TH Rosenheim) bei der Übergabeveranstaltung.

Erinnerungsfoto zur Laborübergabe: (erste Reihe v.l.n.r.) Landrat Erwin Schneider, Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster (Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim), WACKER-Werkleiter Dr. Dieter Gilles, Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad (Leiterin des Campus Burghausen), Richard Stubenvoll (Geschäftsführer des BBiW), Prof. Dr. Philipp Keil (TH Rosenheim), Hans Steindl (Erster Bürgermeister Stadt Burghausen), Anton Steinberger (Geschäftsführer Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH) und Oliver Heller (Kanzler TH Rosenheim) bei der Übergabeveranstaltung.

Richard Stubenvoll, Geschäftsführer des BBiW, überreichte anlässlich der Übergabe der neuen Labore einen symbolischen Erlenmeyerkolben an die Leiterin des Campus Burghausen, Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad.

Richard Stubenvoll, Geschäftsführer des BBiW, überreichte anlässlich der Übergabe der neuen Labore einen symbolischen Erlenmeyerkolben an die Leiterin des Campus Burghausen, Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad.

Blick in die neuen Laborräume für den Campus Burghausen. (Fotos: Wacker Chemie AG)

Blick in die neuen Laborräume für den Campus Burghausen. (Fotos: Wacker Chemie AG)

3 Mio. Euro für neue Synthese-, Analytik-, Werkstoff- und Physiklabore -

Burghausen.
Anlässlich einer offiziellen Veranstaltung im Berufsbildungswerk Burghausen (BBiW), einer öffentlichen Stiftung der Wacker Chemie AG, übergab Richard Stubenvoll, Geschäftsführer des BBiW vier großräumige und modern gestaltete Laborräume an die Leiterin des Campus Burghausen der Technischen Hochschule Rosenheim, Frau Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad. Die neuen Räumlichkeiten werden dem Campus für bis zu fünf Jahre zur Verfügung stehen.

Nach Abschluss der mehr als sechs Monate laufenden Umbaumaßnahmen entstand im Erdgeschoss des BBiW eine zusätzliche Nutzfläche von rund 550 m² für verfahrenstechnisch nach dem neuesten Stand der Technik ausgerüstete Laborräume, die ab sofort den Studenten des Campus Burghausen zur Verfügung stehen. Symbolisch übergab Richard Stubenvoll, Hausherr im BBiW und Leiter der Ausbildung bei WACKER, einen Erlenmeyerkolben an die Leiterin des Campus Burghausen, Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad.

Für die neuen Synthese-, Analytik-, Werkstoff- und Physiklabore investierte das BBiW rund 3 Millionen Euro. Um freie Kapazitäten für den Umbau zu schaffen, verlagerte WACKER Teilbereiche der Personalentwicklung in das Schulungszentrum in Lindach. Die Campus GmbH wird die übergebenen neuen Laborräume nutzen, bis die Planungen und Neubaumaßnahmen für das eigene Laborgebäude in Burghausen abgeschlossen sind. Nach Ablauf der temporären Nutzung des Labortrakts durch die Campus GmbH sollen die Räumlichkeiten wieder vom Berufsbildungswerk genutzt werden. Im BBiW absolvieren derzeit mehr als 550 junge Menschen ihre Ausbildung bzw. ihr duales Studium in chemisch-technischen und kaufmännischen Berufen.

Der Werkleiter des WACKER-Standorts Burghausen und Stiftungsvorstand des BBiW, Dr. Dieter Gilles, hob in seinem Grußwort hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen dem BBiW und dem Campus Burghausen eine nachhaltige Investition in die Wissenschaftler von morgen darstellt. Er bedankte sich bei den BBiW-Mitarbeitern, die in den nächsten Jahren ihre Räumlichkeiten den Campus-Studenten zur Verfügung stellen. „Wir sind stolz darauf, dass das BBiW einen Beitrag zum Fortschritt der Hochschulbildung am Campus Burghausen leisten kann und wünschen dem gesamten Campus Team viel Erfolg beim weiteren Ausbau der Aktivitäten“. Die Grundlagen für besondere Lernerfolge sieht Dr. Gilles in dieser attraktiven Lernumgebung auf jeden Fall als gegeben an. Die getroffene Vereinbarung stelle eindrucksvoll unter Beweis, dass die Nachwuchskräfte studieren, wo die Chemie stimme, so der Werkleiter.

In kurzen Ansprachen erklärten unter anderem Landrat Erwin Schneider und der Erste Bürgermeister der Stadt Burghausen Hans Steindl, dass man eine Win-Win Situation zwischen Stadt, Landkreis und Industrie schaffen konnte und mit dem Einzug der Campus-Studenten in die modernen Laborräume einen wichtigen Meilenstein in der noch jungen Geschichte der Hochschulausbildung in Burghausen und der Region erreicht sieht. Unter den anwesenden Gästen befand sich auch Anton Steinberger von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Burghausen und Geschäftsführer der Campus Burghausen GmbH. Die Rosenheimer Hochschulleitung vertraten neben Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad, der Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim Prof. Dr. h.c. Heinrich Köster und Hochschulkanzler Oliver Heller.

Bis 2021/22: 20 Mio. Euro für Neubau Campus-Laborgebäude
In den nächsten Jahren wird sich das Berufsbildungswerk – rein räumlich gesehen – etwas beschränken müssen und erst mit dem geplanten Neubau eines Laborgebäudes in der direkten Nachbarschaft des BBiW bekommt das Ausbildungszentrum seine Räume wieder zurück. Der Campus als Mieter zieht dann in das geplante neue Laborgebäude ein. Auf dem benachbarten Grundstück entlang der Elisabethstraße soll in den nächsten zwei bis drei Jahren dieses neue Laborgebäude für den Campus entstehen, wie Landrat Erwin Schneider informiert. Die Grundstücksverhandlungen seien bereits weit vorangeschritten, ergänzte Burghausens Bürgermeister Hans Steindl bei der gestrigen Feierstunde. Die Vertragsunterzeichnung für das Grundstück sei für die nächsten Tage anberaumt. Das Investitionsvolumen für das Laborgebäude wird mit rund 20 Millionen Euro beziffert. Nach der Fertigstellung soll der Bau rund 3.000 Quadratmeter Nutzfläche bieten.

TV-Bericht Regionalfernsehen Oberbayern (RFO)

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