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29.03.2013 - Zwei Edelbrandsommeliers errichten Show-Brennerei in den Burghauser Grüben
Nach Inbetriebnahme und Eröffnung des "Brennstüberl Geistreich" können Besucher beim Entstehen der Edelbrände zusehen, hier bei einem Tag der offenen Tür im April. (Foto: KommExpert)

Nach Inbetriebnahme und Eröffnung des "Brennstüberl Geistreich" können Besucher beim Entstehen der Edelbrände zusehen, hier bei einem Tag der offenen Tür im April. (Foto: KommExpert)

Die beiden kürzlich zu Edelbrandsommeliers ausgebildeten Burghauser Jochen Kuntz und Horst Karaosmangil eröffnen in der zweiten Jahreshälfte in den Grüben die Edelbrennerei „Brennstüberl Geistreich“. (Foto: Kuntz)

Die beiden kürzlich zu Edelbrandsommeliers ausgebildeten Burghauser Jochen Kuntz und Horst Karaosmangil eröffnen in der zweiten Jahreshälfte in den Grüben die Edelbrennerei „Brennstüberl Geistreich“. (Foto: Kuntz)

Jochen Kuntz und Horst Karaosmangil eröffnen in der zweiten Jahreshälfte die Edelbrennerei „Brennstüberl Geistreich“  - Umbaumaßnahmen des früheren „Glaspunkt“-Geschäfts laufen auf Hochtouren -

Burghausen. Jochen Kuntz und Horst Karaosmangil, die im Februar Ihre Ausbildung zum Edelbrandsommelier an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erfolgreich abgeschlossen haben,  sind derzeit dabei  im Gebäude in den Grüben 145 eine „Show“-Verschlussbrennerei zu errichten. 70 Quadratmeter Verkaufsladenfläche entstehen, mit Lagern wird die Gesamtfläche ca. 240 Quadratmeter betragen. In den Räumen befand sich bis Ende 2012 die Glasbläserei „Glaspunkt“, die im März in ihren neuen Geschäftsräumen in den Grüben 140 wieder eröffnete.

Mit der neuen Schau-Brennerei wird für Einheimische, Besucher und Touristen eine weitere Attraktion in den Grüben entstehen, die auch dank ihrer uralten Tradition dem laufenden WiföG-Altstadtprojekt „Altes Handwerk in alten Mauern“ zugeordnet werden kann. Die beiden Betreiber haben den Standort Grüben für die Produktion ihrer hochprozentigen Brände aus mehreren Gründen gewählt: „Zunächst einmal wegen der tollen Lage der Burghauser Altstadt und der Grüben, die ja immer mehr Besucher aus Nah und Fern anlocken. Und immer mehr attraktive Geschäfte aller Branchen und auch Betriebe auf Basis alter Handwerkstraditionen siedeln sich hier an. Außerdem gehört mir das Gebäude, in dem die Show-Brennerei entsteht, und das ist natürlich ein großer Vorteil auch hinsichtlich der aufwendigen Investitionen“, sagt Jochen Kuntz.

Die Umbauarbeiten im künftigen „Brennstüberl Geistreich“ laufen auf Hochtouren und schreiten zügig voran. Auch die umfangreichen Zulassungsformalitäten sind aufgrund der guten Zusammenarbeit mit sämtlichen Ämtern in einem fortgeschrittenen Stadium. „Voraussichtlich werden schon im Laufe des April die ersten Tropfen der edlen Destillate zu laufen beginnen“, ist Jochen Kuntz optimistisch.

Die beiden Edelbrandsommeliers haben sich Großes vorgenommen: So wollen sie von Anfang an nur qualitativ hochwertige Edelbrände erzeugen. Die für die Herstellung erforderlichen Früchte in höchster Qualität und großteils nur von Hand gepflückt, kommen über eine bereits seit vielen Jahren von Familie Kuntz betriebene Handels-Firma aus Rumänien, Serbien, Spanien, Italien, Deutschland und Österreich. „Um die für die Edelbrände erforderliche Qualität zu gewährleisten, wird jedoch noch einiges Wasser die Salzach abwärts fließen müssen, da die Reifung der Destillate unumgänglich ist“, erklärt Horst Karaosmangil. Mit einer offiziellen Eröffnung des „Brennstüberl Geistreich“ ist daher erst in der zweiten Jahreshälfte 2013 zu rechnen.

Jochen Kuntz und Horst Karaosmangil folgen übrigens mit Ihrem Vorhaben den Spuren einer uralten Burghauser  Schnapsbrenner-Tradition, die zwar nicht direkt in der Altstadt gepflegt wurde, sondern vor ihren Toren gelegen war: So gab es über Jahrhunderte bereits ein Schnapsbrenn-Recht am jetzt noch bestehenden Bauernhof gegenüber dem heutigen Friedhof.

Bilder vom Umbau und Neuigkeiten sind auf der Homepage www.geistreich.biz einzusehen.

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