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07.11.2017 - Vollauslastung: Siltronic AG glänzt mit besten Zahlen im dritten Quartal
In Burghausen schlägt das innovative Herz der Siltronic AG: Im zentralen Forschungs- und Entwicklungsbereich arbeitet man an der Weiterentwicklung von Produkten, Prozessen und Messmethoden, um die technologischen Ansprüche der Kunden an die nächste Wafergeneration umsetzen zu können. (Foto: Siltronic AG)

In Burghausen schlägt das innovative Herz der Siltronic AG: Im zentralen Forschungs- und Entwicklungsbereich arbeitet man an der Weiterentwicklung von Produkten, Prozessen und Messmethoden, um die technologischen Ansprüche der Kunden an die nächste Wafergeneration umsetzen zu können. (Foto: Siltronic AG)

Umsatzerlöse im Zeitraum Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent gestiegen -

München/Burghausen.
Die Siltronic AG zeigt nach einem positiven ersten Halbjahr auch im dritten Quartal 2017 einen starken Geschäftsverlauf. „Da die Produktion im Bereich der 300 mm- und 200 mm-Wafer bereits seit dem dritten Quartal 2016 voll ausgelastet und bei Wafern mit Durchmessern von 150 mm und kleiner ebenfalls nahe der Vollauslastung ist, waren Volumensteigerungen bei der abgesetzten Waferfläche im dritten Quartal kaum möglich“, meldet das Unternehmen.

„Das dritte Quartal 2017 war erwartungsgemäß stark. Die Wafernachfrage liegt auf unvermindert hohem Niveau. Wir konnten unsere operative Leistung weiter steigern und die Produktionsmengen marginal erhöhen. Wir haben im dritten Quartal weitere Preiserhöhungen bei 200 mm- und bei 300 mm-Wafern erzielt. Die durchschnittlichen Verkaufspreise in US-Dollar für 300 mm-Wafer werden im vierten Quartal 2017 rund 30 Prozent über dem vierten Quartal 2016 liegen. Auf dieser Grundlage haben wir uns entschieden, bis Mitte 2019 unsere Kapazität bei 300 mm-Wafern um rund 70.000 Scheiben pro Monat zu erhöhen“, erklärt Dr. Christoph von Plotho, Vorstandsvorsitzender der Siltronic AG.

Der Umsatz des Unternehmens stieg im dritten Quartal 2017 auf 308,1 Millionen Euro und lag damit 9 Prozent über dem Vorquartal (Q2/2017: 283,1 Millionen Euro). Im dritten Quartal 2017 notierte der US-Dollar gegenüber dem Euro mit 1,17 im Durchschnitt 7 Prozent schwächer als im zweiten Quartal mit 1,10. Weiter steigende Durchschnittspreise konnten diesen Effekt jedoch mehr als ausgleichen und haben stark zu der positiven Umsatzentwicklung beigetragen.

Die Umsatzerlöse im Zeitraum Januar bis September 2017 sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent gestiegen. Dies ist laut Unternehmensnachricht auf erhöhte Durchschnittserlöse und eine gestiegene Waferfläche zurückzuführen. Der US-Dollar lag zwischen Januar und September 2017 im Durchschnitt bei 1,11 und im Vergleichszeitraum des Vorjahrs im Durchschnitt bei 1,12. Somit hatte die Entwicklung des Euro-Wechselkurses gegenüber dem US-Dollar im Jahresvergleich keinen nennenswerten Effekt.

Die Herstellungskosten haben sich laut Unternehmensnachricht von 204,5 Millionen Euro im zweiten Quartal um 3 Prozent auf 197,8 Millionen Euro im dritten Quartal verringert.
Die absolute Zunahme der Herstellungskosten um 32,0 Millionen Euro im Vergleich der ersten neun Monate 2017 zum Vorjahreszeitraum resultierte laut Siltronic vor allem aus der größeren Absatzfläche sowie aus ergebnisabhängigen Personalaufwendungen. Die Herstellungskosten je Waferfläche sind jedoch aufgrund erfolgreicher Kostensenkungsprogramme gesunken.

Im dritten Quartal 2017 wurde mit 110,3 Millionen Euro ein um 40 Prozent besseres Bruttoergebnis als im zweiten Quartal 2017 erreicht (Q2/2017: 78,6 Millionen Euro). Die Bruttomarge hat sich von 27,8 Prozent im zweiten Quartal 2017 auf 35,8 Prozent im dritten Quartal erhöht.

Das Bruttoergebnis lag im Zeitraum Januar bis September 2017 mit 248,3 Millionen Euro mehr als doppelt so hoch wie in den ersten neun Monaten 2016. Die Bruttomarge ist von 17,2 Prozent auf 29,2 Prozent gestiegen. Im dritten Quartal 2017 wurde ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 77,8 Millionen Euro erzielt. Dies ist eine Steigerung von 79 Prozent gegenüber dem zweiten Quartal (Q2/2017: 43,4 Millionen Euro). Die EBIT-Marge lag bei 25,2 Prozent gegenüber 15,3 Prozent im Vorquartal.

Im Zeitraum Januar bis September 2017 hat sich das EBIT gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 137,6 Millionen Euro verbessert. Die EBIT-Marge lag bei 17,0 Prozent gegenüber 1,0 Prozent in den ersten neun Monaten 2016.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag im dritten Quartal bei 106,5 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber dem zweiten Quartal um 46 Prozent erhöht (Q2/2017: 72,7 Millionen Euro). Die EBITDA-Marge erreichte 34,6 Prozent (Q2/2017: 25,7 Prozent).

In den ersten neun Monaten 2017 ist das EBITDA auf 232,2 Millionen Euro gestiegen (Q1-Q3/2016: 95,5 Millionen Euro). Die EBITDA-Marge ist von 13,9 Prozent auf 27,3 Prozent gestiegen.

Siltronic AG in Burghausen
Mehr als 50 Jahre reichen die Wurzeln des Siltronic-Traditionsstandorts Burghausen zurück. Hier, am größten Chemiestandort Bayerns begann 1953 die Erfolgsgeschichte Siltronics mit der Produktion des ersten Reinstsiliziumkristalls – der einen Durchmesser von gerade einmal 10 mm hatte. Heute werden im südostbayerischen Burghausen Einkristalle gezogen und Siliziumwafer mit Durchmessern bis 300 mm für Kunden in aller Welt gefertigt.

In Burghausen schlägt auch das innovative Herz des Unternehmens: Im zentralen Forschungs- und Entwicklungsbereich arbeitet man an der Weiterentwicklung von Produkten, Prozessen und Messmethoden, um die technologischen Ansprüche der Kunden an die nächste Wafergeneration umsetzen zu können.

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