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22.11.2017 - Hinterschwepfinger investiert bis zu 10 Mio. Euro in neuen Burghauser Firmensitz
Der neue Standort der Firma Hinterschwepfinger an der Glöcklhofer-Kreuzung: Die Visualisierung zeigt die Ansicht aus Richtung Stadtpark zur Unghauser Straße hin. Der öffentliche Durchgang unter dem Querbau wird breiter als zunächst geplant und nun 16 Meter messen. (Foto: Hinterschwepfinger Architektur)

Der neue Standort der Firma Hinterschwepfinger an der Glöcklhofer-Kreuzung: Die Visualisierung zeigt die Ansicht aus Richtung Stadtpark zur Unghauser Straße hin. Der öffentliche Durchgang unter dem Querbau wird breiter als zunächst geplant und nun 16 Meter messen. (Foto: Hinterschwepfinger Architektur)

Bisher befindet sich die ehemalige Gärtnerei Bergmann an der Stelle des Neubaus, direkt gegenüber dem von Hinterschwepfinger 2015 realisierten Büro- und Geschäftskomplex der Wacker-Pensionskasse. (Foto: KommExpert)

Bisher befindet sich die ehemalige Gärtnerei Bergmann an der Stelle des Neubaus, direkt gegenüber dem von Hinterschwepfinger 2015 realisierten Büro- und Geschäftskomplex der Wacker-Pensionskasse. (Foto: KommExpert)

Stadtrat stellte Bebauungsplan für das Vorhaben an der Marktler Straße auf – Platz für 60 Arbeitsplätze -

Burghausen.
Die Pläne zum Bau des Bürogebäudes Hinterschwepfinger an der Glöcklhofer-Kreuzung werden konkret: Der Stadtrat hat in einer Sitzung den Bebauungsplan für das Projekt aufgestellt. Das bisher in Mehring ansässige Unternehmen wird ab 2018 seinen Standort nach Burghausen verlegen und nach den Worten von Bürgermeister Hans Steindl acht bis zehn Millionen Euro in den Neubau des Firmensitzes investieren. Hinterschwepfinger hat das Grundstück bereits erworben.

Das Konzept sieht ein L-förmiges Bürogebäude an Marktler Straße und Unghauser Straße vor, mit Tiefgarage und Platz für 60 Arbeitsplätze. Das jetzige Gebäude mit dem Blumenladen wird abgerissen und durch einen fünfgeschossigen Hauptbau an der Marktler Straße ersetzt. Ihm schließt sich ein dreigeschossiger Anbau entlang der Unghauser Straße ein. Er bekommt einen 16 Meter breiten Durchgang, um die öffentliche Verbindung von der Burg zum Grünzug zu gewährleisten. Der Grünzug ist Produkt der Landesgartenschau und Verlängerung des Stadtparks. Mit der Architektur sollen der urbane Charakter gestärkt und gleichzeitig der Grünzug in seiner Funktion erhalten werden.

Etwas kürzer wird der 220 Meter lange Grünbereich, um rund 30 Meter. Damit reicht er künftig nicht mehr bis zur Unghauser Straße. Die Fassaden zum Park hin werden ebenso aufwändig gestaltet wie zu den Straßenseiten hin. Bürgermeister Steindl begrüßte grundsätzlich die Ansiedlung des Unternehmens: Das Architektur- und Ingenieurunternehmen Hinterschwepfinger sei als Dienstleiter deutschlandweit tätig und passe gut in die Stadt. Denn der Trend gehe ohnehin zurück in die Stadt, um Arbeit und Wohnen wieder zusammenzuführen. Der Neubau sei ein wichtiger Baustein zur Neugestaltung der Neustadt. Der Bauausschuss hat sich bereits einstimmig für das Projekt und die dafür nötige Aufstellung des Bebauungsplans ausgesprochen. Bisher hat das Unternehmen seinen Standort in der Gemeinde Mehring.

Der neue Standort ist dem Mehringer Bau- und Planungs-Unternehmen bereits gut vertraut, denn direkt gegenüber konzipierte Hinterschwepfinger im Auftrag der Wacker Pensionskasse einen 2015 fertig gestellten Neubau-Komplex, in dem jetzt unter anderem AOK und Konditorei Schönstetter ansässig sind.

Die Firma Hinterschwepfinger hat viele große Bauvorhaben in Burghausen ingenieurtechnisch begleitet, so den derzeit laufenden Neubau des Kreutzpointner-Bürogebäudes, den Bau des Güterterminals, des Buhlmann-Gewerbebaus im Gewerbepark Lindach und den Umbau des Hochschul-Campus-Gebäudes. Das Leistungsportfolio des 1956 gegründeten Unternehmens reicht von der Standortplanung über die Gewerke-übergreifende Generalplanung, Architektur und Statik bis zum schlüsselfertigen Komplettbau.
Internetseite des Unternehmens https://www.hinterschwepfinger.de/

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