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04.01.2018 - Millionen-Investition „Neue Mitte“ und „Salzach-Forum“: Startschuss im Frühjahr
Die umfangreichen Planunterlagen sind mittlerweile bei der Stadt eingegangen, sie liegen Bürgermeister Hans Steindl (li.) und WiföG-Geschäftsführer Anton Steinberger zur Prüfung vor und werden das Bauamt der Stadt in den Monaten Januar/Februar intensiv beschäftigen. (Foto: Stadt Burghausen)

Die umfangreichen Planunterlagen sind mittlerweile bei der Stadt eingegangen, sie liegen Bürgermeister Hans Steindl (li.) und WiföG-Geschäftsführer Anton Steinberger zur Prüfung vor und werden das Bauamt der Stadt in den Monaten Januar/Februar intensiv beschäftigen. (Foto: Stadt Burghausen)

Abbrucharbeiten am Salzachzentrum ab April – Baubeginn Tiefgarage ab Sommer 2018 -

Burghausen.
In die Planungen und den konkreten Fortschritt zur Neugestaltung des bisherigen Salzachzentrum in Burghausens Stadtmitte kommt Bewegung: Der Beginn der ersten Maßnahmen für das neue „Salzach-Forum“ sind nun für das Frühjahr vorgesehen – den Abbrucharbeiten an bestehendem alten Gebäuden soll ab Sommer die Einrichtung der Baustelle für eine komplett neue Tiefgarage folgen. Letzteres wird dann der Startschuss für das Gesamtprojekt mit der Errichtung einer Shopping-Mall in Burghausens neuer Mitte. Die Gesamtinvestitionen bewegen sich im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Wie bereits in einem Interview von Bürgermeister Hans Steindl mit der Lokalpresse zum Jahreswechsel angekündigt, sind mit der Unterschrift zwischen der HBB-Gesellschaft in Hamburg und der Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft der Stadt Burghausen zum Bau des neuen Salzach-Forums die Fakten neu geschaffen, „um mit Zielbewusstsein und größtem Tempo an die Planungen für die neue Stadtmitte heranzugehen“, wie die Stadt in einer Pressemitteilung erklärt. Die umfangreichen Planunterlagen sind mittlerweile bei der Stadt eingegangen, sie liegen zur Prüfung vor und werden das Bauamt der Stadt in den Monaten Januar/Februar intensiv beschäftigen. Die Stadtverwaltung geht davon aus, dass bis Mitte März die Vorprüfungen erledigt sind und der Stadtrat dann die entsprechende Freigabe durch Beschlussfassung für die „Neue Mitte“ absegnen kann. Es ist davon auszugehen, dass im April/Mai die Abbrucharbeiten auf dem Gelände beginnen können und dann im Sommer die Einrichtung der Baustelle zum Bau der Tiefgarage eingerichtet werden kann.

420 neue Tiefgaragen-Plätze
In den Plänen sind nun die Details im Einzel festgehalten, über die im letzten Jahr intensiv mit den verantwortlichen Personen diskutiert wurde. Man geht von 420 neu zu errichtenden Stellplätzen in der Tiefgarage aus, d.h. es werden nicht nur die 220 neuen Stellplätze angrenzend gebaut, sondern es werden auch die Bestehenden abgebrochen und im Niveau an die neuen Stellplätze angepasst (Beleuchtungskonzept, Breite der Stellplätze, Zufahrten, Orientierungssystem usw.). Es wird zwei Zufahrten geben, die bestehende von der Badhöringer Straße und – neu geplant – zwei Zufahrten  von Seiten der Marktler Straße. Bisher war ja vorgesehen, dass nur eine Ausfahrt stadtauswärts möglich ist, nun wird auch im Bereich der Marktler Straße eine Zufahrt in Richtung der „Engelkreuzung“ und damit Stadtmitte vorgesehen. Dies ist eine erhebliche Verbesserung und entzerrt die entsprechenden Fahrtrichtungen.

10 Mio. Euro Stadt-Beteiligung für Tiefgaragen-Bau
Die Stadt Burghausen ist am Bau der Tiefgarage mit einem Betrag von 10 Millionen Euro beteiligt. Dies heißt, dass die Stadt auch Eigentümer der Garagenplätze ist, wie es übrigens ja sonst auch im ganzen Stadtgebiet im Hinblick auf die Tiefgaragen im öffentlichen Raum der Fall ist. Die Stadt hat somit auch die Möglichkeit über den Stadtrat die einzelnen Wirtschaftskonzepte (Park-Freiheit im Zeitrahmen, Erhebung von Parkgebühren nach Zeitstaffelung, etc.) jeweils eigenständig zu entscheiden. Vorgesehen ist, dass die Tiefgaragen innerhalb der Neustadt dann generell von einer Fachfirma (im Gespräch ist Contipark) betrieben werden sollen, um hier zu einem Gesamtwirtschaftskonzept zu kommen.

Von der Tiefgarage gehen zwei Aufzüge an die Oberfläche, alles ist behindertengerecht ausgestattet, es führen auch zwei Rolltreppen unmittelbar vom Tiefgaragenbereich in den Bereich der Geschäftszonen. Dies alles ist breit und großzügig angelegt und entspricht dem heutigen Standard. Die Diskothek in der Tiefgarage bleibt bestehen, zu den bisherigen ca. 500 m² besteht eine Erweiterungsoption von 220 m², die Parkplätze können ab 20:00 Uhr wechselweise benutzt werden, eine gemeinsame Nutzung der Abend- und Nachtstunden ist vorgesehen. Die Lärmproblematik die es früher mit dem Oberflächenparkplatz an der Badhöringer Straße gab wäre damit praktisch ausgeschaltet.

Zentrale Fläche zur Robert-Koch-Straße ausgerichtet
Zentrale Fläche wird der Bereich zur Robert-Koch-Straße (Höhe Naue, C & A) – hier entstehen auf 600 m² Freifläche eine großzügige städtische Brunnenanlage, es ist dort eine Cafeteria geplant und ein Aufzug aus der Tiefgarage unmittelbar an die Oberfläche. Es wird sich hier damit um einen weiteren städtischen Platz im Innenbereich handeln, wo eine hohe Aufenthaltsqualität dann auch vorhanden ist. Teilweise ist dieser Platz auch überdacht und soll der Hauptzugang von der Stadtmitte in Richtung Salzach Forum bilden. Hier ist die Stadt Grundstückseigentümer und kann somit eigenständig gestalten.

Mall als Hauptzentrumsachse im neuen Salzach Forum
Die großzügig angelegte Mall führt vom Bahnhof direkt dann innerhalb des Gebäudes zur Robert-Koch-Straße und zu diesem oben geschilderten Ausgang bzw. Eingang. Die Mall ist 8 Meter breit und damit die Hauptzentrumsachse im neuen Salzach Forum. In der Mitte ist ein Karussell angelegt, mit ca. 300 m² Rundfläche, die vor allem auch als Freitreppe für das erste Geschoss dient, aber auch für Veranstaltungen die vom City-Management regelmäßig innerhalb dieses Salzach Forums stattfinden sollen.

„Anker-Mieter“ mit bis zu 2.500 m² Geschossflächen
Die sogenannten Anker-Mieter haben Geschossflächen zwischen 1.500 und 2.500 m², daneben gibt es ca. zehn mittelgroße Flächen für Geschäftsbereiche und ca. 20 kleinflächige Bereiche um die 30 - 50 m². Ein Restaurant in Richtung Bahnhof ist im ersten Obergeschoss vorgesehen (Ausrichtung bayerische Küche) mit einer großzügigen Terrasse als Freifläche, die übrigen kleineren Versorgungseinheiten sind im erste Stock in Richtung Robert-Koch-Straße/“Engelkreuzung“ für sehr verschiedene Geschmacksrichtungen ausgerichtet. Wichtig ist auch eine groß angelegte Kinderbetreuung im ersten Stock, die auch mit den städtischen Bedarfsnotwendigkeiten zusammengelegt werden kann. Es ist davon auszugehen, dass im April/Mai die bestehenden Gebäulichkeiten, die seit Jahren das Stadtbild unschön prägen, abgebrochen werden und ab Juli/August die Baustelle eingerichtet wird und mit dem Aushub der Tiefgarage im Sommer 2018 das Gesamtprojekt gestartet wird.

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