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17.12.2018 - Max Aicher Unternehmensgruppe will Werk für Stahlgrundprodukte errichten
Auf der ursprünglich für ein Gaskraftwerk der OMV vorgesehenen Fläche im Industriegebiet Soldatenmais will die Max Aicher Unternehmensgruppe ein Werk zur Herstellung von Grundprodukten für die Stahlherstellung errichten.

Auf der ursprünglich für ein Gaskraftwerk der OMV vorgesehenen Fläche im Industriegebiet Soldatenmais will die Max Aicher Unternehmensgruppe ein Werk zur Herstellung von Grundprodukten für die Stahlherstellung errichten.

Ansiedlung im Gewerbegebiet „Soldatenmais“ – Nähe zum Güterterminal und zu OMV-Raffinerie als großer Standortvorteil -

Burghausen.
Auf der ursprünglich für ein Gaskraftwerk der OMV Deutschland vorgesehenen Fläche im Industriegebiet Soldatenmais will die Freilassinger Unternehmensgruppe Max Aicher ein Werk zur Herstellung von Grundprodukten für die Stahlherstellung errichten. Dafür kauft die Unternehmensgruppe die Grundstücksfläche von der OMV ab.

Anton Steinberger, Geschäftsführer der Burghauser Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft (WiBG), informierte kürzlich den Gemeinderat Haiming, dass die Firma Max Aicher plane, den Grund von der OMV zu kaufen. Wie Steinberger erklärte, will die Freilassinger Unternehmensgruppe auf dem Kraftwerksgelände ein Werk zur Herstellung von Grundprodukten für die Stahlherstellung errichten. Unter anderem sollen im Industriegebiet „Soldatenmais“ Graphitelelektroden produziert werden sowie weitere Grundstoffe für Metalllegierungen. Bisher kauft das Freilassinger Unternehmen die Grundprodukte für seine Stahlwerke zu, doch die Preise hierfür sind hoch. So entschloss sich Aicher kurzerhand, die Grundprodukte einfach selbst herzustellen.

Gebraucht wird hier vor allem Koks. Petrokoks fällt bei der OMV Deutschland an, man hat aber hierfür nur wenig Verwendung. Steinberger vermittelte den Kontakt zur OMV und rasch war man sich einig. Die OMV wird das Grundstück verkaufen, am kommenden Dienstag, 18.12., steht schon der Notartermin an. „Das Ganze ist ein tolles Kuppelprodukt. Aus Abfall wird hier etwas Wertvolles entstehen, beide Seiten profitieren“, erklärte Steinberger. Für Max Aicher sei auch entscheidend gewesen, dass die Produkte schnell an die Stahlwerke geliefert werden können. Dies sei dank des Güterterminals möglich.

Die Freilassinger Firma wird etwa 80 Prozent der Fläche bebauen, ein Bauantrag soll zügig eingereicht werden.

Die Max Aicher Unternehmensgruppe
Rund 4.000 Mitarbeiter arbeiten in 18 Ländern an hochwertigen Produkten sowie industriellen Verfahren und Dienstleistungen. Max Aicher erwirtschaftet im Durchschnitt rund 1 Mrd. Euro und produziert allein in Bayern und Ungarn ganzjährig an die 1,5 Millionen Tonnen Stahl.

Die Geschäftsfelder:

  • Stahl & Produktion
  • Umwelt & Recycling
  • Immobilien & Projekte
  • Bau & Konstruktion
  • Freizeit & Tourismus

Die Recyclingunternehmen von Max Aicher mit mehreren Shreddern versorgen die Stahlwerke mit dem Rohstoff "Schrott". Dadurch ist Max Aicher unter anderem auch Bayerns größtes Recyclingunternehmen.
Die Stahlproduktion erfolgt in Bayern und Ungarn. Der Rohstahl wird von den Stahlwerken weiterverarbeitet oder geht an die gruppeneigenen Walzwerke und Veredelungsbetriebe. Der Stahl kommt in der ganzen Welt zum Einsatz - von den neuen Türmen des One World Trade Centers in New York bis zu Eisenbahnbrücken in Bayern.
https://www.max-aicher.de

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