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05.02.2019 - Siltronic AG steigert Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2018 deutlich
Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller für Siliziumwafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm - hier die Produktionsanlagen am Standort Burghausen. (Foto: Siltronic)

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller für Siliziumwafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm - hier die Produktionsanlagen am Standort Burghausen. (Foto: Siltronic)

Vorläufiger Umsatz 2018 liegt mit 1.457 Millionen Euro deutlich über Vorjahr (2017: 1.177,3 Millionen Euro) -

München/Burghausen.
Die Siltronic AG, einer der weltweit führenden Hersteller für Wafer aus Reinstsilizium mit Konzernsitz in München und größtem Produktionsstandort in Burghausen, meldet für 2018 einen sehr starken Geschäftsverlauf und ein leichtes Übertreffen von „Umsatzziel und Erwartungen für das Ergebnis“.

Nach vorläufigen und ungeprüften Zahlen lag der Umsatz 2018 mit über 1,45 Milliarden Euro deutlich über dem Vorjahr (2017: 1,17 Milliarden Euro). Das EBITDA erreichte 589 Millionen Euro und lag damit rund 67 Prozent über dem Vorjahr (2017: 353,1 Millionen Euro). Die EBITDA-Marge erreichte gut 40 Prozent (2017: 30 Prozent). „In einem sehr positiven Marktumfeld“, so Siltronic, „konnte das Unternehmen die durchschnittlichen Verkaufspreise auch im Jahr 2018 nochmals erhöhen.

Das vorläufige Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich mit rund 498 Millionen Euro laut Unternehmensnachricht gegenüber dem Vorjahr (2017: 235,7 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Außerdem habe man durch „die kontinuierliche Fortführung der bereits 2010 eingeführten Kostenreduktionsprogramme ... das Unternehmen die Kostensteigerungen im Geschäftsjahr 2018 ausgleichen“ können.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Siltronic 254 Millionen Euro in Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen investiert. Neben den Basis-Investitionen in Höhe von rund 90 Millionen Euro sind darin Investitionen für den Kapazitätsausbau im Bereich der 300 mm-Wafer sowie für eine neue Ziehhalle in Singapur enthalten.

Auch wurden bereits in geringem Umfang Anzahlungen für notwendiges Produktionsequipment für den nächsten Kapazitätsausbau im Jahr 2020 geleistet. Die Zusatzkapazitäten, die mit den beiden Ausbaustufen in den Jahren 2019 und 2020 zur Verfügung stehen, sind bereits über Mehrjahresverträge an Kunden verkauft.

Der vorläufige Netto-Cashflow hat sich 2018 mit 240 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahreswert von 124,8 Millionen Euro fast verdoppelt. Das vorläufige Nettofinanzvermögen hat sich dementsprechend auf 691 Millionen Euro erhöht (2017: 342,1 Millionen Euro).

„2018 war ein sehr positives Jahr. Die Nachfrage nach unseren Wafern war wie schon im Geschäftsjahr 2017 sehr hoch und wir konnten die durchschnittlichen Verkaufspreise weiter erhöhen“, sagt Dr. Christoph von Plotho, Vorstandsvorsitzender der Siltronic AG.

Mit einem vorläufigen Umsatz von rund 388 Millionen Euro im vierten Quartal 2018 setzte das Unternehmen den positiven Geschäftsverlauf der ersten drei Quartale 2018 fort. Die anhaltende hohe Auslastung sowie sequentiell weiter steigende Preise haben dazu beigetragen.

Hauptsächlich aufgrund der Preiserhöhungen hat Siltronic im vierten Quartal 2018 ein vorläufiges EBITDA von 161 Millionen Euro erreicht. Das EBITDA des dritten Quartals 2018 lag bei 160,2 Millionen Euro. Die vorläufige EBITDA-Marge von Oktober bis Dezember 2018 erreichte rund 41 Prozent (Q3 2018: 42,2 Prozent).

Siltronic geht aber davon aus, dass sich nach den vergangenen zwei herausragenden Jahren das Geschäftsjahr 2019 insgesamt eher verhalten entwickeln wird.

Siltronic ist einer der weltweit führenden Hersteller für Siliziumwafer mit einem Durchmesser von bis zu 300 mm und Partner vieler führender Chiphersteller sowie der Halbleiterindustrie. Mehr als 50 Jahre reichen die Wurzeln des Siltronic-Traditionsstandorts Burghausen zurück. Hier, am größten Chemiestandort Bayerns, begann 1953 die Erfolgsgeschichte Siltronics mit der Produktion des ersten Reinstsiliziumkristalls – der einen Durchmesser von gerade einmal 10 mm hatte. Heute werden im südostbayerischen Burghausen Einkristalle gezogen und Siliziumwafer mit Durchmessern bis 300 mm für Kunden in aller Welt gefertigt.

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