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Solarstadt Burghausen

Beispiel Carport am Parkplatz Turnhalle Süd - hier wurden 5 Parkplatzreihen mit Carports überdacht: Es wurden 1098 Solarmodule vom Typ Yingli 235 Watt Peak mit einer Gesamtleistung von 258,03 kWp installiert, dies entspricht einer Dachfläche von 1.848 m² und 139 Parkplätzen. Der Jahresertrag dieser Anlage beträgt ca. 258.030 kwh und versorgt somit 86 Burghauser Haushalte mit Strom. (Foto: Blue“e“ Group)
Beispiel Carport am Parkplatz Turnhalle Süd - hier wurden 5 Parkplatzreihen mit Carports überdacht: Es wurden 1098 Solarmodule vom Typ Yingli 235 Watt Peak mit einer Gesamtleistung von 258,03 kWp installiert, dies entspricht einer Dachfläche von 1.848
Bis zu 50 Mitarbeiter von verschiedenen Burghauser Elektro- und PV-Installationsbetrieben waren mit der Errichtung der fünf Carport-PV-Anlagen bis zum Jahreswechsel 2011/2012 beschäftigt. (Foto: KommExpert)
Bis zu 50 Mitarbeiter von verschiedenen Burghauser Elektro- und PV-Installationsbetrieben waren mit der Errichtung der fünf Carport-PV-Anlagen bis zum Jahreswechsel 2011/2012 beschäftigt. (Foto: KommExpert)

Einstieg in das langfristige Ziel einer weitestgehenden Energie-Autarkie: "Solarstadt" Burghausen

Der Ausbau erneuerbarer Energien wird in Burghausen seit einigen Jahren stark vorangetrieben, um langfristig ein Höchstmaß an Energieautarkheit zu erreichen: Der Einstieg mit dem Projekt "Solarstadt" wurde 2010 begonnen.

Burghausen hat auf dem visionärem Weg zur „Solarstadt“ weitere wichtige Meilensteine gesetzt: Allein 2010 und 2011 wurden 4,34 Mio. Euro in die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen im Stadtgebiet investiert. Damit wurden bis dahin bereits 5,6 Prozent des gesamten Strombedarfs der Salzachstadt aus Sonnenenergie gedeckt. Mit Inbetriebnahme einer Anlage zur Jahresmitte 2012 stieg der Solarstromanteil Burghausens auf 8,1 Megawatt. Dies entspricht dem Strombedarf von rund 1.450 Haushalten mit vier Personen oder einem guten Zehntel des gesamten Burghauser Strombedarfs.

Burghauser Energiewende

Die massiven Investitionen in Photovoltaik-Anlagen sind erst der Anfang: Die Burghauser „Energiewende“ soll bis Mitte der 2020er Jahre auch durch die Nutzung der Abwärme aus den benachbarten Chemiewerken geschafft werden – etwa die Hälfte der Stadt, vor allem Mehrfamilienhäuser und Großverbraucher, könnten aus diesem enormen Industrie-Potenzial ersorgt werden. Außerdem wird die Stadt in den kommenden Jahren erheblich in Dämmung und neue Heizungen bei städtischen Gebäuden investieren. Hinzu kommen noch Rücklagenbildungen, um sich in Windparks und Wasserkraft einzukaufen.

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