Wacker ist unter den ersten Chemieunternehmen weltweit mit validiertem Klimaneutralitätsziel 2045

(16.01.2024)

Konzern mit seinem weltweit größtem Standort in Burghausen will bis zum Jahr 2030 die absoluten CO2-Emissionen im Konzern um 50 Prozent senken

München/Burghausen. Die unabhängige Science Based Targets initiative (SBTi) hat das Ziel von Wacker, bis zum Jahr 2045 Klimaneutralität zu erreichen, validiert. Damit ist Wacker nach eigenen Angaben unter den 15 ersten Chemieunternehmen weltweit mit einem verifizierten Klimaneutralitätsziel „Net Zero 2045“. Der Chemiekonzern belege dadurch, dass sein gesamter Treibhausgas-Reduktionspfad im Einklang mit dem 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens stehe.

„Wacker ist mit seinen Klimaschutzzielen ein echter Vorreiter“, sagt Christian Hartel, Vorstandsvorsitzender von Wacker. „Die Validierung belegt, dass wir es ernst meinen und auf dem richtigen Pfad sind. Bis 2045 werden wir klimaneutral produzieren.“

Science-based Targets sind wissenschaftsbasierte Reduktionsziele, die Unternehmen aufzeigen, wie stark und wie schnell sie ihre Treibhausgasemissionen reduzieren müssen, um einen Beitrag gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu leisten. Sie stehen im Einklang mit dem Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens, die Erderwärmung bis 2050 auf maximal 1,5°C gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen.

Wacker hat sich bereits im Jahr 2021 Klimaschutzziele für 2030 gesetzt und von der SBTi validieren lassen. Unter anderem sollen bis zum Jahr 2030 die absoluten CO2-Emissionen im Konzern um 50 Prozent sinken.

Um seinen eigenen ökologischen Fußabdruck zu verbessern und substanzielle Beiträge zur Begrenzung des Klimawandels zu leisten, setzt Wacker auf zwei Handlungsfelder. „Zum einen arbeiten wir daran, den Ressourcenverbrauch und Ausstoß an Treibhausgasen mit Blick auf unsere eigenen Produkte und Prozesse weiter zu minimieren“, erläutert Hartel. „Zum anderen bieten wir zahlreiche attraktive Produktlösungen an, die auch unsere Kunden bei der Transformation zur Klimaneutralität unterstützen.“

So stellt Wacker mit Polysilicium beispielsweise das wichtigste Ausgangsmaterial für Solarzellen her. Außerdem liefert das Unternehmen unter anderem wärmeleitfähige Spezialsilicone für Elektrofahrzeuge sowie innovative Bindemittel, die in leistungsstarken Wärmedämmungssystemen für Gebäude zum Einsatz kommen.

Von: http://www.wacker.com

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Das Werk Burghausen ist mit über 8.000 Beschäftigten der weltweit größte Produktionsstandort der Wacker Chemie. (Foto: Wacker)