Wechsel in der Werkleitung bei der WACKER Chemie AG

(29.02.2012)

Ab 1. März ist Dr. Dieter Gilles Leiter des Wacker-Werks Burghausen – Vorgänger Dr. Willi Kleine feierlich in den Ruhestand verabschiedet - Burghausen. Ab 1. März ist Dr. Dieter Gilles Leiter des Werks Burghausen der Wacker Chemie AG. Er folgt auf Dr. Willi Kleine, der Ende Februar mit einem feierlichen Rahmenprogramm in den Ruhestand verabschiedet wurde. Schon in den ersten Tagen seiner Amtszeit wartet ein voller Terminplan auf den neuen Werkleiter Dr. Gilles: Neben den gängigen Aufgaben stehen aktuell zahlreiche Betriebs- und Produktionsbesichtigungen auf der Liste. „Ich bin zwar seit 21 Jahren hier am Standort Burghausen für die SILTRONIC beschäftigt, aber die Chemie und die Halbleiterindustrie sind doch sehr unterschiedliche Märkte“, so der gebürtige Duisburger, der seit 21 Jahren mit seiner Familie im Landkreis lebt. Die Optimierung des Verbunds, Kostenflexibilität, wettbewerbsfähige Energiekosten und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur nennt der neue Werkleiter als wichtige Standortziele für die Zukunft. Sein Vorgänger Dr. Kleine wurde im Rahmen einer Feierstunde im Festsaal des Belegschaftshauses gebührend in den Ruhestand verabschiedet. Nach neun Jahren als Werkleiter und fast 34 Jahren bei WACKER lautet sein Fazit „ WACKER ist ein tolles Unternehmen. Ich bin froh, dass ich hier arbeiten konnte“. Dr. Kleine hatte das Werk Burghausen und dessen Verbundstruktur während seiner Zeit als Werkleiter kontinuierlich optimiert. Insgesamt 2,5 Mrd. Euro wurden seit 2003 in den Standort investiert. Vorstand Auguste Willems lobte die stets authentische, ausgeglichene Art des langjährigen Werkleiters, die auch bezeichnend für dessen Führungsstil war und beschrieb Dr. Kleine als „harten Arbeiter“: „Sie übernehmen Verantwortung und gehen mit gutem Beispiel voran. Ihre Art des Managements kommt an: Die Mitarbeiter wissen ihr Engagement zu schätzen. Sie als beliebt zu bezeichnen, ist durchaus angemessen.“ Gleichzeitig lobte Willems den Einsatz des ehemaligen Werkleiters, der weit über die Werkgrenzen hinaus reicht, wie beispielsweise seinen Vorsitz im Umweltausschuss von vbw und VCI, seine Teilnahme im Lenkungskreis der Initiative ChemDelta Bavaria, seinen Vorsitz des Bezirks Inn-Salzach im Wirtschaftsbeirat Bayern oder seine Bemühungen um den Ausbau der unzureichenden Verkehrsanbindungen von und nach Burghausen. Von Konzernseite schlossen sich Anton Eisenacker vom Betriebsrat sowie Ulrich Kastner vom Sprecherausschuss der Leitenden Angestellten den Dankesworten an und betonten die gute Zusammenarbeit mit dem Werkleiter. „Die Region lebt von WACKER und Sie haben einen wichtigen Beitrag für den Ausbau des Standortes geleistet“, bedankte sich Landrat Erwin Schneider bei Dr. Kleine und überreichte ihm für seine Verdienste für die Region einen Platinkrug als Abschiedsgeschenk. Bürgermeister Hans Steindl betonte die wichtige Verbindung zwischen Stadt und Unternehmen. „Sie haben die Stadt in außergewöhnlicher Weise vertreten“, so Steindl, der im Anschluss an seine Worte ein Aquarell an den Wahl-Burghausener übergab. Umrahmt wurde die Abschiedsfeier vom Jazz-Duo der WACKER-Werkkapelle sowie den Konradis. Kommunikationsleiter Klaus Millrath ließ zudem die wichtigsten Stationen der neunjährigen Amtszeit in Bildern Revue passieren.

Von: http://www.wacker.com

Zurück

Werkleiterwechsel bei der Wacker Chemie AG in Burghausen: (v.l.) die Vorstände der Wacker Chemie AG Auguste Willems und Dr. Wilhelm Sittenthaler, der neue Werkleiter Dr. Dieter Gilles sowie der in den Ruhestand tretende Werkleiter Dr. Willi Kleine. (Foto: Wacker Chemie AG)