Nettogewinn 207 Mio. Euro: Schwächeres globales Marktumfeld dämpft Borealis-Ergebnis im dritten Quartal

(04.11.2019)

Europäisches Geschäft weiterhin solide - Borealis finanziell weiterhin stark aufgestellt

Wien/Burghausen. Borealis gibt für das dritte Quartal 2019 einen Nettogewinn von 207 Millionen Euro bekannt, verglichen mit 279 Millionen Euro im gleichen Quartal 2018. Das niedrigere Ergebnis ist auf schwache Polyolefinpreise in Asien zurückzuführen, die den Beitrag von Borouge negativ beeinflussten. Die integrierten Polyolefinmargen in Europa blieben hingegen solide, und die Ergebnisse des Pflanzennährstoffgeschäfts verbesserten sich weiter.

Die Nettoverschuldung ging im dritten Quartal um 121 Mio. EUR zurück, was auf die solide Geschäftsentwicklung in Europa und den Dividendenbeitrag von Borouge zurückzuführen ist. Die positive Abweichung gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres resultiert im Wesentlichen aus dem Zeitpunkt der Dividendenzahlung an die Aktionäre von Borealis. In diesem Jahr wird die Dividende im vierten Quartal ausgezahlt.

Mit einer Verschuldungsquote von 20 % zum Ende des dritten Quartals 2019 ist Borealis finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Ausblick
„Borealis hat im dritten Quartal ein zufriedenstellendes Ergebnis erzielt, das die solide Performance der ersten neun Monate dieses Jahres bestätigt“, erklärt Borealis‘ Vorstandsvorsitzender Alfred Stern. „Für das vierte Quartal 2019 erwarten wir anhaltenden Druck auf den Polyolefinmarkt in Asien und schwächere integrierte Polyolefinmargen in Europa.“

Borealis in Burghausen
Die Borealis Polymere GmbH ist ein Teil der Borealis Gruppe, ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien und Pflanzennährstoffe. Das Werk liegt im Zentrum des „Bayerischen Chemiedreiecks", nördlich der Stadt Burghausen und ca. 100 Kilometer östlich der Landeshauptstadt München. Damit befindet sich der Standort in einer perfekten geografischen Lage, im Herzen der europäischen Märkte.

Rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Standort Burghausen zwei Produktionsanlagen für Polypropylen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 600.000 Tonnen pro Jahr.

Die produzierten Kunststoffgranulate werden von den Geschäftskunden zu Fasern, Folien, Hohlkörpern oder Halbzeuge weiterverarbeitet sowie primär im Bereich der Gieß- und Blasfolienanwendungen verarbeitet. Damit werden Verpackungen für Nahrungsmittel, Haushalt, Transport, medizinische Anwendungen und Reinigungsmittel hergestellt sowie Flaschen für Kosmetika und Fasern für Hygieneanwendungen.

Die Borealis Polymere GmbH arbeitet eng mit seinen Kunden und Industriepartnern zusammen, um innovative und wertvolle Kunststoffe zu entwickeln, welche die Produktsicherheit steigern, Gewichtreduktionen erzielen, Kosten sparen und die Integration von Teilen ermöglichen. Die Kunden der Borealis Polymere GmbH befinden sich vorwiegend in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz.

Neben den Produktionsanlagen in Burghausen gibt es in Zentraleuropa noch weitere Standorte in Schwechat (Österreich), Monza (Italien), Piesteritz (Deutschland) und Linz (Österreich), wo sich auch das Innovation Headquarters der Borealis Gruppe befindet.

www.borealisgroup.com/burghausen


Weitere Informationen:
Virginia Mesicek
Senior Manager a.i., External Communications
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-Mail: virginia.mesicek@borealisgroup.com

Von: Borealis

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Rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Standort Burghausen zwei Produktionsanlagen für Polypropylen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 560.000 Tonnen pro Jahr. (Foto: Borealis)