64-Mio.-Investition in OMV-Raffinerie Burghausen: Eine Innovation rollt an

(24.01.2020)

Schwertransport für neue ISO-C4-Anlage bei der OMV Deutschland eingetroffen - Inbetriebnahme im September 2020 geplant

Burghausen. Für die seit Sommer 2019 in Bau befindliche neue ISO-C4-Anlage ist in der Nacht zum Donnerstag, 23. Januar, das erste Kolonnenteil in der Raffinerie Burghausen der OMV Deutschland angeliefert worden.

Die Gesamtlänge des Zugfahrzeugs inklusive Anhänger lag bei ca. 70 Metern, das Gewicht bei insgesamt 230 Tonnen. Der Schwertransport, der einer Sondergenehmigung unterlag, ist durch die Polizei begleitet worden, die den Verkehr über den gesamten Streckenverlauf regelte.

Am frühen Mittwochabend begann die Reise des Kolonnenteils in Suben. Die Route des Schwertransports verlief auf der B12 über Malching, gegen 22 Uhr war Simbach erreicht und schon eine Stunde später Burghausen. Die ursprünglichen Planungen waren von vier Stunden Transportzeit mehr ausgegangen. Die Schwertransporte von drei weiteren Kolonnenteilen werden voraussichtlich Mitte Februar stattfinden, teilt die OMV mit.

Die Inbetriebnahme der neuen ISO C4 Anlage ist für September 2020 geplant. Ab diesem Zeitpunkt kann in Burghausen hochreines Isobuten mittels einer gemeinsam mit BASF entwickelten neuartigen Technologie hergestellt werden. „Mit dieser Investition von 64 Millionen Euro baut die OMV den petrochemischen Bereich der Raffinerie für die Zukunftssicherung des Standorts weiter konsequent aus“, heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung des Unternehmens. Der Bau der neuen Anlage wird von der Bundesregierung gefördert, weil diese CO2-Emissionen einzusparen hilft.

Von: OMV

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70 Meter lang und 230 Tonnen schwer ist das erste Kolonnenteil für die neue ISO-C4-Anlage, das gestern nachts in der Raffinerie Burghausen angekommen ist. (Foto: OMV)