Nettogewinn von 64 Mio. Euro: Borealis liefert trotz Covid-19 und schwachem Ölpreis positives Finanzergebnis im zweiten Quartal

(06.08.2020)

Niedrigerer Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich zu 2019 beruht hauptsächlich auf der negativen Entwicklung des Vorratswerts aufgrund des sinkenden Ölpreises, einem verringerten Vorteil aus der Nutzung leichter Rohstoffe im Vergleich zu Naphtha und der außerplanmäßigen Abschaltung des Steamcrackers in Schweden - Höherer Nettogewinn im zweiten Halbjahr 2020 erwartet

Wien/Burghausen, 06.08.2020 - Borealis gibt für das zweite Quartal 2020 einen Nettogewinn von EUR 64 Millionen bekannt, während im Vergleichszeitraum 2019 EUR 328 Millionen erzielt wurden.

Der Gewinnrückgang im Vergleich zum zweiten Quartal 2019 ist hauptsächlich auf die negative Entwicklung des Vorratswerts aufgrund des sinkenden Ölpreises, einen verringerten Vorteil aus der Nutzung leichter Rohstoffe im Vergleich zu Naphtha sowie die außerplanmäßige Abschaltung des Steamcrackers in Schweden zurückzuführen. Der Polyolefinabsatz blieb auch während der Pandemie relativ stabil, und auch das Pflanzennährstoffgeschäft konnte das Vorjahresniveau halten. Borouge hingegen verzeichnete höhere Absatzvolumina im Jahresvergleich, musste jedoch Ertragseinbußen aufgrund der niedrigeren Polyolefinpreise in Asien hinnehmen.

Ausblick
„Das europäische Polyolefin-Branchenumfeld wurde von Covid-19 und dem Fall des Ölpreises seit Ende des ersten Quartals 2020 stark getroffen. Die Krise hat uns allerdings gezeigt, wie wichtig unsere Produkte für ein nachhaltiges Leben während einer Pandemie sind. Bestimmte Segmente unseres diversifizierten Anwendungsportfolios haben eine gute Performance gezeigt, wie beispielsweise Healthcare, Teile des Konsumverpackungsbereichs oder auch die Pflanzennährstoffsparte. Unserem Automotive-Geschäft hingegen blieben die Herausforderungen nicht erspart, mit denen auch viele andere Akteure der Branche konfrontiert waren“, erklärt Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender von Borealis.

„Das Resilience-Programm, das wir mit dem Fokus auf Kosteneinsparungen und Investitionen ins Leben gerufen haben, hilft uns dabei, auch während der Covid-19-Krise positive Ergebnisse einzufahren und einen starken Cashflow sicherzustellen. Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir einen Anstieg des Nettogewinns im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020. Borealis ist gut aufgestellt, um diese von Herausforderungen geprägte Zeit erfolgreich zu meistern und weiterhin ein starker Partner für unsere Kunden und die Wertschöpfungskette zu bleiben.“


Für weitere Informationen:
Virginia Mesicek
Senior Manager, External Communications
Tel.: +43 1 22 400 772
E-Mail: Virginia.Mesicek@borealisgroup.com

Borealis ist ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und Melamine. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, beschäftigt derzeit mehr als 6.900 Mitarbeiter und ist weltweit in über 120 Ländern aktiv. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Borealis Umsatzerlöse von EUR 8,1 Milliarden und einen Nettogewinn von EUR 872 Millionen. Borealis steht zu 64% im Eigentum von Mubadala, über deren Beteiligungsgesellschaft, sowie zu 36% der OMV, einem integrierten, internationalen Öl- und Erdgasunternehmen mit Sitz in Österreich. Gemeinsam mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), und Baystar™, einem Joint Venture mit Total in Texas, USA, liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt.
www.borealisgroup.com | www.borealiseverminds.com

Von: Borealis

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Rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Standort Burghausen zwei Produktionsanlagen für Polypropylen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 560.000 Tonnen pro Jahr. (Foto: Borealis)

Die Borealis Kennzahlen im 2. Quartal 2020.