Kreutzpointner Gebäudetechnik expandiert trotz Corona

(21.10.2020)

Zahlreiche Großprojekte sorgen für volle Auslastung – Schwerpunkt Großregion München

München/Burghausen. Mit gut 450 Beschäftigten ist die Gebäudetechnik die größte Einheit der Unternehmensgruppe: Relativ unbeeindruckt vom Corona-Geschehen fokussiert sich der Kreutzpointner-Geschäftsbereich immer stärker auf Großprojekte im Großraum München und in ganz Südbayern.

Zahlreiche Großprojekte, oftmals im mehrstelligen Millionenbereich, wurden seit 2001 für öffentliche Einrichtungen, für Industriebauten, für Büro- und Geschäftshäuser, für den Flughafen München oder für private Auftraggeber in und von München aus erfolgreich abgewickelt. „München hat sich seither zu einem Schwerpunkt des Geschäftsbereichs Gebäudetechnik und der Kreutzpointner-Unternehmensgruppe insgesamt entwickelt“, sagt Fritz Kreutzpointner, Geschäftsführender Gesellschafter.

Rund die Hälfte des jährlichen Umsatzes der Kreutzpointner Unternehmensgruppe (ca. 1.200 Beschäftigte, 110 Mio. Euro Umsatz) wird mit den Projekten der Gebäudetechnik erzielt. Die Gebäudetechnik übernimmt die Planung von Objekten und die Ausführung aller elektrotechnischen Leistungen wie Elektroinstallation, Energieverteilung, Lichttechnik, Sicherheits-, Antennen- und Kommunikationssysteme oder eine Kombination davon. Der Geschäftsbereich ist mit gut 450 Beschäftigten auch personell die größte Einheit der Gruppe und wird seit nunmehr zehn Jahren von Bernhard Ehegartner geleitet. „Wegen Corona gab es in unserem Bereich bisher keine größeren Dellen bei den Projektabläufen oder den Auftragsvergaben durch die Kunden. Der Umgang auf den Baustellen mit Corona verursacht zwar Beschränkungen und Erschwernisse wie Maskenpflicht in manchen Bereichen. Aber bisher haben wir auch keinen einzigen Corona-Fall bei unseren Beschäftigten gehabt.“

Großprojekte in München und Südbayern
Keinerlei Auslastungsprobleme in der Gebäudetechnik sieht Ehegartner bis in das nächste Jahr hinein. Insbesondere in der Großregion München und in Südbayern laufen Aufträge mit einem Gesamtvolumen im hohen zweistelligen Millionenbereich. So beispielsweise eines der aktuell größten Kreutzpointner-Projekte in Münchens Zentrum, das Volkstheater in der Brienner Straße, das für 130 Millionen Euro umgebaut und Ende 2021 wieder eröffnen wird: Seit Juni 2019 sind hier bis zu 40 Kreutzpointner-Gebäudetechniker in Aktion, im Februar 2021 wird es abgeschlossen.

Ebenfalls ein laut Bernhard Ehegartner „Projekt der Superlative und Meilenstein der Firmengeschichte“ läuft an Wasserburgs größter Baustelle, zugleich der bayernweit größte Klinikneubau: In Gabersee verschmelzen in den nächsten Jahren das RoMed- und das kbo-Inn-Salzach-Klinikum in einem 250-Millionen-Euro-Bau. „Noch für rund eineinhalb Jahre wird in Wasserburg ein bisher in dieser Größe in unserem Unternehmen noch nie da gewesenes Paket projektiert – die gesamte Kommunikations- und Sicherheitstechnik wurde an Kreutzpointner beauftragt.“

In München gibt es seit September 2020 auch eine ganz besondere Baustelle mit internationalem Prestige: Das Staatliche Hofbräuhaus in der Hofbräuallee 1 am Platzl, inmitten des historischen Zentrums der Landeshauptstadt. Hier ist bis Mitte 2022 Kreutzpointner-Knowhow für die Erneuerung der Brandmeldeanlage und der Sprachalarmierungsanlage gefragt.

Gebäudetechnik für „iCampus“ und Energiestandort Süd
Im kommenden Jahr geht die Arbeit für die Kreutzpointner Gebäudetechnik nicht aus: Neue Großprojekte in München mit Auftragshöhen im insgesamt zweistelligen Millionenwert müssen umgesetzt werden. So z. B. der künftige „iCampus“ im Werksviertel an der Friedensstraße hinter dem Ostbahnhof, für die nächsten zwei Jahre eine der imposantesten Immobilien-Baustellen Münchens: Auf einer Fläche von insgesamt 110.000 Quadratmeter entsteht rund um die altehrwürdige Rhenania-Villa für über 150 Mio. Euro ein Office-Quartier mit drei Hightech-Bürokomplexen. Die komplette Elektrotechnik und die Infrastruktur für die Gebäudeanbindungen und Mieterausbau wurden an die Kreutzpointner-Gebäudetechnik beauftragt. Auf einen weiteren „Meilenstein“ sind Bernhard Ehegartner und Fritz Kreutzpointner sehr stolz: Derzeit bauen die Stadtwerke München (SWM) den Energiestandort Süd in München-Sendling für den Wandel von der alten zur neuen Energiewelt um und investieren dafür rund 80 Mio. Euro in die Modernisierung der Gas- und Dampfturbinenanlagen. Die Kreutzpointner Gebäudetechnik wurde für dieses Projekt mit dem größten Brandmeldeanlagen-Auftrag unserer Firmengeschichte betraut. Seit Oktober läuft die Planungsphase, der Baubeginn ist für den April 2021 angesetzt. „Dieses Projekt mit den Stadtwerken München ist in der bald 100jährigen Geschichte der Firma Kreutzpointner der größte Auftrag für Brandmeldeanlagen“, zeigt sich Bernhard Ehegartner begeistert.

Ausbau Niederlassung München
Aufgrund des stetig wachsenden Auftragsvolumens für die Kreutzpointner Gebäudetechnik wird die Kreutzpointner-Niederlassung München 2020/2021 weiter ausgebaut und umfassend modernisiert. Zudem wird der Mitarbeiterstamm laufend mit weiteren Führungs- und Fachkräften sowie Auszubildenden verstärkt. „Wir suchen verstärkt Fachkräfte im Raum München und in Penzberg, dringend gesucht sind Projektmanager, Bauleiter und Monteure, außerdem wollen wir in unserer Niederlassung noch mehr Ausbildungsplätze schaffen.“

Über Kreutzpointner:
Die Kreutzpointner Unternehmensgruppe zählt zu den großen mittelständischen Fachbetrieben in Deutschland für Elektrotechnik, Schaltanlagenbau, Automation und IT und wird seit der Gründung im Jahr 1923 als Familienunternehmen geführt.
Die Unternehmensgruppe besteht aus fünf Gesellschaften mit einheitlichem Leistungsspektrum: Die Elektro Kreutzpointner GmbH mit ihrem Hauptsitz in Burghausen sowie weiteren Standorten in Bayern, die Kreutzpointner energy GmbH in Gangkofen/Lkr. Rottal-Inn, die Automation Elektro Kreutzpointner GmbH in Freiberg/Sachsen, die Elektro Kreutzpointner Austria GmbH in Linz/Österreich sowie die Automation Elektro Romania S.R.L. in Brasov/Rumänien.
Das Leistungsspektrum der ca. 1.200 Kreutzpointner-Mitarbeiter in der Firmengruppe, davon rund 100 Auszubildende sowie derzeit etwa 300 Beschäftigte von Arbeitnehmerüberlassungsfirmen und Nachunternehmern, erstreckt sich in den fünf Geschäftsbereichen Gebäude-, Industrie- und Ingenieurtechnik, Schaltanlagenbau sowie IT Systeme auf Beratung, Planung, Ausführung und Instandhaltung. Im Bereich großer PV-Freiflächenanlagen ist Kreutzpointner als flexibler Dienstleister weltweit tätig. Die Firmengruppe ist vorwiegend für Unternehmen aus den Branchen Chemie, produzierendes Gewerbe, Rechenzentren, Maschinenbau, medizinische Versorgung und Pharma sowie für die öffentliche Hand tätig und erzielte 2019 einen Umsatz von rund 110 Millionen Euro.

Von: Kreutzpointner Unternehmensgruppe

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Kreutzpointner Gebäudetechnik für Bayerns größten Klinik-Neubau in Wasserburg: (v. li.) Projektleiter Frank Neumaier mit Fritz Kreutzpointner, Projektmanager Marcus Huber und Gebäudetechnik-Leiter Bernhard Ehegartner. (Foto: Kreutzpointner)

Eine riesige Baustelle hinter dem Ostbahnhof in München: Hier entsteht auf einer Fläche von 110.000 m² der „iCampus im Werksviertel“, für den Kreutzpointner mit der kompletten Elektrotechnik beauftragt wurde. (Webcam-Bild: https://icampus-muenchen.de/)

Im Hofbräuhaus München mit seinem historischen Kreuzgewölbe, gibt es nur zwischen Mitternacht und morgens um 9 Uhr „Bierruhe“. So müssen hier die Kreutzpointner-Techniker bis Mitte 2022 teilweise in Nachtschicht arbeiten, um den laufenden Rummel tagsüber nicht zu behindern. (Foto: Kreutzpointner)