Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung in Burghausen – Instrumente zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes

Mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH (WiföG), der Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft mbH (WiBG) und der RegioInvest Inn-Salzach GmbH verfügt Burghausen über bestens bewährte Gesellschaften, damit die Stadt selbst oder in Form von Kooperationen und Joint Ventures strategisch bedeutende Investitionsprojekte zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes realisieren kann.

Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Burghausen mbH (WiföG) wurde am 1.9.1997 als 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Burghausen ins Leben gerufen. Geschäftsführer Anton Steinberger mit seinem Mitarbeiterteam Sonja Audinger, Monika Greulich und Alexander Kähsmann stehen Gewerbetreibenden und Ansiedlungswilligen in Burghausen in sämtlichen wirtschaftlich relevanten Fragen der Niederlassung beratend und unterstützend zur Seite.

Die WiföG mbH ist Ansprechpartner für:
• Betriebe der Burghauser Wirtschaft
• An- und umsiedlungsinteressierte Betriebe aus dem In- und Ausland
• Existenzgründer

Gesellschafter der WiföG ist die Stadt Burghausen mit 1. Bürgermeister Hans Steindl als ihrem Vertreter.

Team WiföG Burghausen
Das Team der Wirtschaftsförderung Burghausen: (von links) Alexander Kähsmann (Assistenz Geschäftsführung), Geschäftsführer Anton Steinberger, Monika Greulich (Assistenz Sekretariat) und Sonja Audinger (Leitung Sekretariat). (Foto: Ronson)
Das WiföG-Leistungsspektrum
  • Allgemeine Wirtschafts- und Unternehmensberatung
  • Betriebswirtschaftliche Beratung
  • Vermittlung von Gewerbegrundstücken und -objekten
  • Bau- und Planungsberatung
  • Entwicklung und Realisierung von Kooperationsprojekten
  • Förderungs- und Finanzierungsberatung
  • Technologie- und Innovationsförderungen
  • Stadtmarketing, Citymanagement
  • Weiterbildungsangebote für Unternehmen
Der WiföG-Aufsichtsrat

Aufsichtsratsvorsitzender: 1. Bürgermeister Hans Steindl

Mitglieder:

  • Norbert Stadler (stellv. Vorsitzender)
  • Sabine Bachmeier
  • Dr. Gerfried Schmidt-Thrö
  • Siegfried Floßmann
  • Klaus Schultheiß
  • Konrad Kammergruber
Business Center 2 Header
Im Business Center Burghausen befindet sich der Standort der WiföG sowie ihrer Partnergesellschaften WiBG und RegioInvest Inn-Salzach.

Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft GmbH (WiBG)

Die Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft GmbH (WiBG) wurde am 14. Juli 2009 als 100%ige Tochtergesellschaft der Stadt Burghausen gegründet. Geschäftsführer ist Anton Steinberger, der auch die Geschäfte der WiföG führt. Die WiBG wurde als Instrument der Wirtschaftsförderung gegründet, damit die Stadt Burghausen selbst strategisch bedeutende Investitionsprojekte zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes realisieren kann.

Der WiBG steht die WiföG als „Basis“-Gesellschaft mit breit aufgestelltem Aufsichtsrat vor. Im Aufsichtsrat der WiföG wird über die strategischen Konzepte und Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Burghausen beraten: Im Fokus stehen dabei die Bereiche Infrastruktur, Industrie, Handwerk, Einzelhandel, Bildung und Sport.

In den letzten fünf Jahren wurden aus dem strategischen „Ideenpool“ der WiföG erhebliche Investitionen mit einem gesamten Anlagevermögen in Höhe von rund 40 Millionen Euro durch die WiBG zusammen mit ihren jeweiligen Kooperationspartnern umgesetzt bzw. angestoßen. Aktuelle Beispiele sind die 2017 erfolgte Erschließung und Verpachtung der Erweiterungsflächen am Güterverkehrszentrum Burghausen oder 2016 die Gründung der Betriebsgesellschaft des Hochschulstandortes „Campus Burghausen“ zusammen mit dem Landkreis Altötting.

Gründung der Campus-Betriebsgesellschaft
WiBG-Projektmeilenstein Hochschulstandort „Campus Burghausen“: 2016 erfolgte die Gründung der Campus-Betriebsgesellschaft zusammen mit dem Landkreis Altötting. (Foto:KommExpert)

Investorengesellschaft RegioInvest Inn-Salzach GmbH

Zur Verbesserung des Logistikstandards betreibt die WiföG Burghausen seit dem Jahr 2005 die Errichtung eines öffentlichen Güterverkehrszentrums für den kombinierten Verkehr, kurz KV-Terminal. Realisiert wurde dieses Vorhaben durch ein regionales Investoren-Konsortium, das sich bestehend aus Stadt Burghausen, Landkreis Altötting, VR – meine Raiffeisenbank eG Altötting-Mühldorf, Wacker Chemie AG und Borealis Polymere GmbH im Jahr 2011 als „RegioInvest Inn-Salzach GmbH“ gegründet hat. Ende Oktober 2014 nahm das KV-Terminal nach zweijähriger Bauzeit den Betrieb auf.

Daten und Fakten

Zielstellung der RegioInvest Inn-Salzach GmbH:
Schaffung eines regionalen Konsenses zur Verbesserung der Infrastruktur für die chemische Industrie und Grundlage für eine Förderung durch das EBA (Eisenbahnbundesamt).

Gesellschafter und Kapitaleinbringung:

  • Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH (4.315.000 €)
  • Landkreis Altötting (750.000 €)
  • VR – meine Raiffeisenbank eG Altötting-Mühldorf (585.000 €)
  • Wacker Chemie AG (250.000 €)
  • Borealis Polymere GmbH (100.000 €)
  • Gesellschaftskapital: 6 Mio. €

Gesellschaftszweck:
Bau und Verpachtung eines Güterverkehrszentrums für den kombinierten Verkehr am Standort Burghausen. Die Gesellschaft erfüllt dabei auch öffentliche Aufgaben im Sinne der Optimierung der bestehenden Infrastruktur.

Geschäftsführer: Anton Steinberger (Dipl.-Betriebswirt)

Sitz der Gesellschaft: Marktler Str. 61, 84489 Burghausen

Die RegioInvest-Repräsentanten 2012
2012: Die RegioInvest-Repräsentanten am frisch gerodeten Gelände des künftigen Güterverkehrszentrums/KV-Terminals Burghausen. (Foto: KommExpert)
KV-Terminal Burghausen
Das KV-Terminal ist seit 2014 im Betrieb. (Foto: KommExpert)