Borealis mit 151 Mio. Euro Nettogewinn: Solide Performance im ersten Quartal 2020 trotz drohender Auswirkungen von COVID-19 und sinkender Ölpreise

(06.05.2020)

Geringerer Q1-Gewinn im Vergleich zu 2019 - Negative Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie und sinkender Ölpreise auf Finanzergebnisse werden in folgenden Quartalen möglicherweise stärker ausfallen

Wien/Burghausen. Borealis meldet einen Nettogewinn von EUR 151 Millionen im ersten Quartal 2020, im Vergleich zu EUR 200 Millionen im gleichen Quartal 2019. Der Gewinnrückgang im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2019 beruhte teilweise auf geringeren integrierten Polyolefinmargen in Europa. Gleichzeitig verbesserte sich der Beitrag des Pflanzennährstoffgeschäfts im Vergleich zum ersten Quartal 2019 dank höherer Absatzvolumina. Der Beitrag von Borouge im ersten Quartal 2020 verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr, da das bereits schwache Polyolefinpreisumfeld in Asien durch die Coronavirus-Pandemie und sinkende Ölpreise weiter beeinträchtigt wurde.

Im ersten Quartal 2020 stieg die Nettoverschuldung um EUR 116 Millionen, was größtenteils auf die Ausschüttung einer Enddividende für das Jahr 2019 in Höhe von EUR 300 Millionen an die Borealis-Aktionäre zurückzuführen war. Aufgrund des Barmittelzuflusses aus dem Geschäftsergebnis sowie der Dividenden von Borouge ist Borealis mit einem Verschuldungsgrad (Gearing) von 26 % zum Ende des ersten Quartals 2020 finanziell weiterhin stark aufgestellt.

Rück- und Ausblick
„Gegen Ende des ersten Quartals 2020 begann das europäische Polyolefinindustrieumfeld die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der sinkenden Ölpreise zu spüren. Vor allem für das zweite Quartal erwarten wir aufgrund der anhaltenden negativen Auswirkungen von COVID-19 und des Ölpreis-Rekordtiefs ein herausforderndes Marktumfeld“, erklärt Alfred Stern, Vorstandsvorsitzender von Borealis. „Gleichzeitig bleibt die Nachfrage in vielen Produktsegmenten stabil. Die aktuelle Krise zeigt, wie wichtig unsere Produkte tatsächlich sind – nicht nur für zahlreiche Branchen, sondern auch für unsere Gesundheit und Sicherheit. Zu diesem Zeitpunkt läuft der Betrieb an all unseren Produktionsstandorten und in unseren Lagerhäusern weiter, um die Versorgung mit diesen Produkten zu gewährleisten.“

„Um sicherzustellen, dass wir trotz des ungewissen mittelfristigen Ausblicks für die Weltwirtschaft finanziell weiterhin stark aufgestellt bleiben, hat Borealis ein Programm zur Stärkung seiner Widerstandsfähigkeit („Resilience Programme“) gestartet, das sich auf Kostensenkungen und die Reduktion von Investitionen konzentriert sowie auf bereits bestehenden Initiativen aufbaut. Borealis ist gut aufgestellt, um auch in diesen außerordentlich fordernden Zeiten weiterhin ein starker Partner für seine Kunden und alle anderen Stakeholder zu bleiben.“

Borealis ist ein führender Anbieter innovativer Lösungen in den Bereichen Polyolefine, Basischemikalien, Pflanzennährstoffe und Melamin. Borealis hat seine Konzernzentrale in Wien, Österreich, beschäftigt derzeit mehr als 6.900 Mitarbeiter und ist weltweit in über 120 Ländern aktiv. Im Jahr 2019 erwirtschaftete Borealis Umsatzerlöse von EUR 8,1 Milliarden und einen Nettogewinn von EUR 872 Millionen. Borealis steht zu 64% im Eigentum von Mubadala, über deren Beteiligungsgesellschaft, sowie zu 36% der OMV, einem integrierten, internationalen Öl- und Erdgasunternehmen mit Sitz in Österreich. Gemeinsam mit Borouge, einem Joint Venture mit der Abu Dhabi National Oil Company (ADNOC), und Baystar™, einem Joint Venture mit Total und NOVA Chemicals in Texas, USA, liefert Borealis Produkte und Dienstleistungen für Kunden auf der ganzen Welt. www.borealisgroup.com


Für weitere Informationen:
Virginia Mesicek
Senior Manager a.i., External Communications
Tel.: +43 1 22 400 772 (Wien, Österreich)
E-Mail: virginia.mesicek@borealisgroup.com

Von: Borealis

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Rund 240 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreiben am Standort Burghausen zwei Produktionsanlagen für Polypropylen (PP) mit einer Gesamtkapazität von rund 560.000 Tonnen pro Jahr. (Foto: Borealis)